Apple und Adobe: Alles in Butter?

Sind die Auseinandersetzungen zwischen Adobe und Apple nur ein Werk der Presse? So zumindest lassen sich neueste Aussagen des kalifornischen Software-Konzerns Adobe deuten. Demnach wird die Konfrontation in Sachen Flash von Adobe auf dem iPad und dem iPhone und dem Apple-Verzicht dieser Technik stets nur von den Medien hochgespielt. Dies erklärte nun Adobe-Chef Shantanu Narayen auf einer Technologiekonferenz nahe Los Angeles. Bekanntermaßen gibt es Flash von Adobe im Gegensatz zu vielen Webseiten auf dem iPad und dem iPhone nicht. Begründet wurde dies einst von Steve Jobs damit, dass die Technik für Animationen und Videos zu viele Schwächen aufweise und aufgrund des kommenden HTML5 verzichtbar sei.

Der Adobe-Boss erläuterte nun, dass es eine Publishing-Suite des Unternehmens gebe, die bereits mehr als 500 Magazine auf das Apple iPad gebracht habe. Darüber hinaus sei es auch möglich, mit „Air“ –eine Flash-Umgebung – Applikationen für iPad oder iPhone zu erstellen. Diese würden dann von Apple über den App Store verbreitet. Nach Auffassung von Narayen sind es keine technischen Gründe, die für den Verzicht von Apple eine Rolle spielen würden. Vielmehr ginge es dem Unternehmen darum, die Kontrolle über das eigene Geschäftsmodell zu behalten. Bei einer Programmierung mit Flash von Adobe sei es möglich, Anwendungen auf anderen Plattformen einzusetzen. Zudem sieht der Adobe-Chef Flash nicht als Konkurrenz zu HTML5 an. Nach Einschätzung von Narayen wird Flash dennoch zum Ende des Jahres auf 130 Millionen Smartphones zu finden sein.

Ein Kommentar

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DAMerrick
kommentierte am 3. Juni 2011 um 11:43 Uhr

Sie sind sicher nicht die Allerbesten Freunde, aber mal ehrlich, das gibt es im Business nicht.
Ich stimme Adobe zu, die Medien haben eine typische Konkurrenzsituation zum Krieg hochgepuscht als würden sich Stevie und Narayen Hassmails schicken.

So ist es nciht und so wird es auch nie sein, jedes Unternehmen tut nur das Möglichste sein Geschäftsmodell zu schützen.

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