Schon bald Musik-Streaming von Apple in Sicht?

Bereits seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Apple neben dem Musikdienst Lala auch die Domain iCloud.com erworben hat und offenbar mit den größten Plattenlabels in Verhandlungen steht. Ziel, so wird gemunkelt, soll ein Musik-Streamingdienst sein, mit dem Apple Amazon und Google begegnen will – die ihre Dienste übrigens ohne weitere Lizenzen der Plattenlabels gestartet haben.

Ob Apple nur auf Nummer sicher gehen will oder Größeres plant, das ist noch unbekannt. Als sicher gilt jedoch inzwischen, dass sich das Unternehmen aus Cupertino nun dem Ziel nähert.

US-Medien berichten unter Berufung auf eingeweihte Kreise, dass Apple und EMI Music ein Lizenzabkommen geschlossen hätten und eine Einigung mit Universal Music und Sony Music kurz bevor stünde. Bereits im März war durchgesickert, dass die Kalifornier einen Vertrag mit Warner Music geschlossen hätten – und diese vier Labels stellen weltweit die größten Plattenfirmen dar. Demnach könnte Apple bereits zur World Wide Developers Conference WWDC, die am 6. Juni in San Francisco startet, einen eigenen Musik-Streamingdienst vorstellen. Ob dann tatsächlich am 6. Juni iCloud vorgestellt wird und ob sich die Berichte bestätigen, nach denen der neue Dienst eine monatliche Abogebühr ähnlich wie bei MobileMe nach sich ziehen wird, ist noch ungewiss.

Gewiss hingegen ist eins: Apple ist es erneut gelungen, sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken – und das, ohne auch nur eine einzige Tatsache über irgendwelche Planungen zu veröffentlichen. Insbesondere die Rätsel um die Events zum zehnten Geburtstag der Apple Stores, aber auch die Pläne Apples zur WWDC sorgen derzeit für mächtig Wirbel in den Medien – vom üblichen Hype um das kommende iPhone ganz zu schweigen.

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