Weißes iPhone 4: Dicker – oder nicht dicker?

Die Diskussionen um das weiße iPhone 4 reißen nicht ab. Nachdem die Auslieferung um Monate hinweg immer wieder verschoben werden musste, weil sich die weißen Gehäuse als zu lichtdurchlässig erwiesen hatten und so für Probleme mit der Kamera sorgten, ist nun Land in Sicht: das iPhone 4 in weiß soll kommen. Und prompt kamen Meldungen auf, nach denen das weiße Modell geringfügig dicker sein sollte als das schwarze Modell – die von Apples Marketing-Chef Phil Schiller sofort dementiert wurden.

Nun sind erste Bilder aufgetaucht, die auch das Innenleben des weißen Iphones zeigen. Die Kamera-Linse, klar erkennbar auf dem Bildmaterial, ist etwas tiefer in das Gehäuse eingebettet, und auch der Umgebungssensor auf der Vorderseite des iPhones scheint verändert worden zu sein. Der ist dafür verantwortlich, dass das Display ausgeschaltet wird, sobald der Nutzer sich das iPhone ans Ohr hält – Stromsparen ist die Devise. Das Innenleben ist also wohl nicht verantwortlich für die zumindest subjektiv als größer wahrgenommene Dicke des iPhone 4. Sollte es tatsächlich so sein – was unabhängige, präzise Messungen noch belegen müssen, dann dürfte es an einer Verstärkung des Gehäuses liegen, um weitere Streustrahlung auf die Kamera beim Einsatz des LED-Lichtes zu verhindern. Das kann entweder durch einen dickeren Farbauftrag oder aber auch durch ein modifiziertes Gehäuse geschehen. In jedem Fall ist dann davon auszugehen, dass das iPhone dann insgesamt etwas dicker ausfallen würde – auch wenn Apple dies vehement bestreitet. Bei Twitter vermeldete der Marketing-Chef: „Glaubt nicht jeden Müll, den ihr lest“. Ob er damit recht behalten wird, wird sich in Bälde zeigen, denn mit Sicherheit werden sich bereits einige Nutzer daran machen, das weiße iPhone auf Herz und Nieren zu prüfen.

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