Japan-Krise: Bald Engpass bei iPod-Akkus

Die Japan-Krise dauert immer noch an. Tausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und bangen Tag für Tag, dass die Atom-Katastrophe in Fukushima scheine langsam aber sicher Tschernobyl-Dimensionen anzunehmen. Kein Tag vergeht aktuell, wo nicht wieder über millionenfach zu hohe Strahlenwerte gesprochen. Selbst unter den Experten ist man sich nicht einig.

Die andauernde Japan-Krise geht auch mittlerweile nicht mehr spurlos an der japanischen Wirtschaft vorbei. Durch das Herunterfahren der Reaktoren mussten einige Unternehmen nun auch ihre Produktion unterbrechen. So hat Apple nahezu für alle mobile Devices wichtige Zulieferer in Japan. Kureha ist beispielsweise ein Spezialist für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus. Die Akkus werden beispielsweise von Apple für den iPod eingesetzt. Wie nun berichtet wird, kann Kureha die anvisierte Stückzahl nicht länger garantieren. Grund hierfür ist, dass auch Kureha von der Japan-Krise direkt betroffen ist und seine Produktion aufgrund fehlender Stromreserven herunterfahren musste.

Sollte die Krise in Japan noch länger andauern, sind weitere Produktionsausfälle sehr wahrscheinlich und auch weitere wichtige Zulieferer könnten künftig in größere Lieferschwierigkeiten geraten. So gab vor einer Woche ein Zulieferer von iPad 2 Komponenten an, n0ch keine Lieferschwierigkeiten zu haben. Sollte die Krise aber länger andauern, könne es aber auch hier bald zu Lieferengpässen kommen.

In den letzten Tagen gehen vermehrt Gerüchte umher, wonach Apple sein iPhone 5 erst im Herbst vorstellen wird. Ein Grund für die Verschiebung könnte auch die zunehmend schlechtere Situation in Japan sein, denn bisher ist ein Ende nicht in Sicht und das iPhone 5 müsste, sofern es im Juni auf den Markt kommen soll, kurzfristig in die Massenfertigung gehen.

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