In-App-Billing nun auch für Android Market

Was im App Store von Apple schon seit 2009 Gang und Gäbe ist, ist nun auch im Android Market möglich: die In-App-Bezahlung. Denn Google hat nun die Freigabe für das In-App-Billing für Android erteilt. Somit können nun Zusatzinhalte für die einzelnen Anwendungen direkt aus der App heraus erworben werden. Die Abrechnung erfolgt dann unmittelbar über das Android Market Bezahlsystem.

Auf den ersten Blick ist dies natürlich vor allem eine zusätzliche Einnahmequelle für die Entwickler der Android-Anwendungen. Über den Verkauf von Zusatzinhalten lassen sich so weitere Umsätze generieren. Darüber hinaus gibt es sicherlich auch bald die Möglichkeit in der einen oder anderen App, die Werbung in der Anwendung selbst „freizukaufen“ – sprich für einen Betrag X werden die entsprechenden Werbebanner aus der App herausgenommen. Detaillierte Informationen, wie das In-App-Bezahlsystem für eine Anwendung genutzt wird, erhalten Programmierer nun im Android-Entwicklerblog.

Die ersten Titel nutzen das In-App-Billing für Android bereits. So beispielsweise das Tanzspiel Tap Tap Revenge, das dem Konsolenhit Guitar Hero ähnelt. Mit dem neuen Feature aus dem Hause der Android-Macher können für diesen Titel nun zusätzliche Songs erworben werden, ohne das Spiel verlassen zu müssen. Zudem nutzen auch weitere Applikationen schon die neue Funktion. So kommt das In-App-Bezahlen beispielsweise in Dungeon Defenders, Deer Hunter Challenge HD, Comics, Gun Bros oder WSOP3 zum Einsatz. Google öffnete das neue Feature für Entwickler bereits vor einigen Tagen, so dass die ersten Apps nun eben schon über die Möglichkeit verfügen, Zusatzinhalte aus der Apps heraus zu kaufen. Weitere Apps ziehen sicherlich demnächst nach.

Das Ganze hat aber natürlich auch für die Android-User einen Vorteil. Sie dürfen sich in den kommenden Wochen und Monaten auf zahlreiche neue Apps freuen, denn mit der zusätzlichen Einnahmemöglichkeit wird es auch mehr Anwendungen auf dem Android Market geben. Und auch Google wird davon profitieren, gibt es doch auch hier 30 Prozent Transaktionsgebühren für den Internetgiganten.

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