Apple klagt gegen Amazon um Begriff „App Store“

Im Markenstreit um den Begriff „App Store“ geht es in die nächste Runde. Hintergrund: 2008 reichte Apple den Antrag auf Schutz der Marke „App Store“ ein. Anfang 2011 reichte Microsoft dann sein „Veto“ ein und begründete dies damit, dass App Store einen allgemeinen Begriff darstelle und somit nicht geschützt werden könnte. Sowohl „App“ als auch „Store“ seien allgemeine Begriffsverwendungen. Es dauerte nicht lange und Apple reagierte entsprechend und argumentierte seinerseits, dass man den Gesamteindruck des Begriffs „App Store“ sehen müsse und nicht die einzelnen Worte herauskristallisieren. „App Store“ als solcher Begriff stehe nicht im Wörterbuch.

Nun gesellt sich mit Amazon ein weiterer Potenzieller Nutzer des Begriffs „App Store“ zu den beiden Streithähnen. Amazon plant einen eigenen App Store (wir berichteten) im Rahmen seines “ Amazon mobile-software developer programs“. Apple hat daraufhin am 18. März Beschwerde beim Bundesgericht in Nordkalifornien eingereicht. Begründung: Markenverletzung und unlauterer Wettbewerb. Apple will mit einer Unterlassungsklage erreichen, dass Amazon sein Anfang des Jahres gestartetes Programm sofort einstellt bzw. auf den Namen verzichtet. Laut Apple sei es auch für Kunden irreführend, wenn das Amazon-Programm so heiße.

“We’ve asked Amazon not to copy the App Store name because it will confuse and mislead customers,” said Kristin Huguet, a spokeswoman for Apple.


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