Japan-Katastrophe: iPad 2 Produktion nur 2-3 Wochen sichergestellt

Gestern haben wir darüber berichtet, dass einige Experten der Meinung sind, dass es aufgrund der Japan-Katastrophe durchaus zu Lieferengpässen bei gewissen Bauteilen vom iPad 2 geben könnte. Wie Digitimes berichtet, verfügt Foxconn, einer der wichtigsten Lieferanten für das iPad 2, noch für mindestens 2-3 Wochen über ausreichend Material und kann die Lieferung sicherstellen. Sollte die Atomkrise aber das Land weiter belasten und der Zustand sich insgesamt weiter verschlechtern, kann Foxconn die Produktion nicht in der sonst üblichen Geschwindigkeit garantieren. Lieferverzögerungen wären dann sicher vorprogrammiert.

Das iPad 2 ist am 11. März in den USA in den Handel gekommen und bereits noch wenigen Tagen waren die Erstbestände völlig ausverkauft. Auch eine erste Nachlieferung hielt dem Ansturm nicht lange halt. Insgesamt gehen Analysten davon aus, dass Apple nur am ersten Wochenende alleine rund 500.000 iPad 2 verkauft hat.

In Deutschland und weiteren europäischen Ländern wird das iPad 2 am 25. März in den Handel kommen. Sollte sich die Situation also in Japan nicht ändern und der Ansturm nur annähernd wie in den USA auf das Gerät sein, wird man mit massiven Lieferschwierigkeiten rechnen müssen. Branchenexperten gehen davon aus, wenn die Strahlenbelastung innerhalb von vier Wochen in den Griff bekommen wird und keine weiteren Schäden auftreten, sollte es aber insgesamt zu keinen Verzögerungen kommen.

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