Japan-Katastrophe: Auswirkungen auf iPad 2 und iPhone 5

Die Katastrophe in Japan ist schrecklich. Einer der größten Handelsmächte der Welt gerät aktuell mächtig ins Wanken. Experten schätzen, dass die Japan-Katastrophe sich kurzfristig auch auf die Unterhaltungselektronik auswirken könnte. Denn immerhin ist Japan einer der größten Produzenten einiger Bauteile der Branche. Auch Apple wäre davon wohlmöglich betroffen. Das Unternehmen aus Cupertino bezieht einige Bauteile für das iPad 2 und das neue iPhone 5 aus Japan.

Scott Lin, Präsident von Acer Taiwan geht davon aus, dass LCD-Panels und anderen wichtige Betriebsstoffe bereits heute nur noch bedingt verfügbar seien. Auch Analyst Michael Yang von iSuppli bestätigt dies und geht davon aus, dass NAND-Flash-Speicherchips, die auch für Apple’s iPad 2 und iPhone 5 relevant sind, nur noch in geringen Mengen aktuell verfügbar sind. Wie dramatisch die Auswirkungen auf die Mobilfunkindustrie werden könnte, zeigt die Tatsache, dass Toshiba etwa 40 Prozent der Chips weltweit produziert.

Zum aktuellen Zeitpunkt besteht jedoch laut Yang noch kein Grund zur Besorgnis, da Apple aufgrund der enormen Abnahmemengen absolute Priorität bei den Partnern genießt und neben Toshiba noch Samsung, Hynex and Micron zu den NAND-Chip-Lieferanten zählt und somit noch ausreichend Flexibilität für das Unternehmen aus Cupertino vorhanden sein sollte.

Sollte die Krise in Japan allerdings länger andauern, kann es bei dem ein oder anderen Bauteil sicherlich zu Engpässen kommen, die dann auch Auswirkungen auf die Produktion des iPad 2 und die bevorstehende Einführung des iPhone 5 haben könnte. Bislang gehen wir davon aus, dass Apple sein iPhone 5 turnusgemäß im Juni 2011 auf den Markt bringen wird. In wie weit das iPad 2 von möglichen Engpässen betroffen ist, werden wir wohl sonst recht schnell zu spüren bekommen. Am 25. März plant Apple die Einführung seines iPad 2 auch in Deutschland. Die Nachfrage in den USA, wo es das iPad 2 seit dem 11. März gibt, ist enorm und bereits wenige Tage nach dem Verkaufsstart sind bereits alle Bestände in den USA vollkommen aufgebraucht.

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