Studie: iPad-Abos und Print-Abos kanibalisieren sich

Die Vermutung lag recht nah. Zeitungs-Abos und iPad-Abos kanibalisieren sicht. zumindest dann laut einer aktuellen Studie des US-Journalistik-Instituts Reynolds, wenn die Leser verstärkt auf das iPad setzen. Kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, welche vielseitigen Möglichkeiten eine iPad-Zeitung möglich macht. Erst vor kurzem ist mit der Zeitung „Project“ ja die erste reine iPad-Zeitung ins Leben gerufen worden. Neben Text, Videos ist vor allem das Thema Lesereinbindung und Interaktion der USP der iPad-Varianten.

Wie die Studie weiter belegt, setzen User von iPads weniger auf Print-Abos und nutzen zudem auch weniger die Internet-Seite der Zeitungen. Fast 90 Prozent der iPad-User würden lieber via iPAd-App die Zeitung konsumieren als die dazugehörige Internetseite. In einem engen Zusammenhang steht auch die Tatsache, das je mehr das iPad genutzt wird, die Nutzung und in Anspruchnahme von Print-Abos zunehmend sinkt. Ein weiterer Grund für den iPad-Nutzer sind die meist geringeren Abo-Kosten.

Auch wenn es die Zeitung immer wohl geben wird, sollten die Verlage bei diesem Thema agieren und nicht reagieren. Schon einmal haben einige Verlage den Startschuß zum Internet nicht deutlich gehört und erst sehr spät mit den Online-Aktivitäten begonnen. Mit den kostenpflichtigen Apps ist der user anders als im Internet es gewohnt für die kleinen Programme und Dienste auch einen kleinen Obulus zu liesten.

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