Assassin’s Creed Pirates: App Review und Test auf apps-news.de

Kurz nach Release von Assassin’s Creed 4: Black Flag, will Ubisoft auch den Smartphone und Tablet-Markt aufmischen. Assassin’s Creed Pirates erblickt das Licht der Welt und entführt den Spieler in ein deftiges Piraten-Seeting auf dem mobilen Endgerät.

Assassins Creed Pirates Gameplay

Die Meldung, dass es Assassin’s Creed Pirates ab sofort auf Smartphone und Tablet gibt, sorgte für viel Furore. Fast jeder Spieler kennt Assassins Creed von PC und Konsole, die mobilen Endgeräte sind dabei jedoch Neuland für den Spieleentwickler Ubisoft. Da der Umsatz an mobilen Apps jedes Jahr expotenziell steigt, möchte Ubisoft scheinbar auch ein Stück vom großen Kuchen abhaben. Wir haben uns für Euch im Piraten-Spiel umgesehen und müssen feststellen, dass die Fertigstellung der App ein wenig zu früh vollstatten ging und Ubisoft lieber ein paar Wochen mehr Arbeit in das Gameplay hätte investieren sollen.

Keine offene Spielwelt

Vom PC- und Konsolen-Ableger sind wird es gewohnt, eine offene Spielwelt vorzufinden, bei der der Spieler selbst bestimmten kann, welche Aufgaben er absolviert und wohin er geht. Assassin’s Creed Pirates führt einen anderen Weg an. Der Spieler wird simultan durch das Spiel geführt, kann praktisch keine eigene Entscheidung treffen, wohin er geht. Die Missionsziele sind vorgeschrieben und der Spieler kann nicht vom Weg abweichen. Dennoch wirkt der Anfang äußerst motivierend. Als junger Pirat macht Ihr Euch auf den Weg, um den legendären Schatz von La Buse zu finden. Immer wieder begegnen uns auf dem Weg durch das Spiel bekannte Charaktere aus Assassin’s Creed 4: Black Flag und versüßen einem das Abenteuer. Die Steuern erfolgt über eine einfache Touch-Funktion und sollte nach kurzer Eingewöhnungszeit reibungslos vonstatten gehen.

In den ersten Stunden Abwechslung

Abwechslung gibt es jede Menge in Assassin’s Creed Pirates. Jedoch hält diese für uns nur die ersten Spielstunden an, denn irgendwann wiederholen sich die verschiedenen Aufgaben nur noch und alles wirkt trist und monoton. Typische Missionen wie Attentate auf andere Schiffe, Hindernisparcours und Checkpoint-Rennen erwarten den Spieler in Assassin’s Creed Pirates. Das macht Spaß, wird aber der dritten Wiederholung langweilig. Viel Spielzeit schlucken die Seeschlachten, welche heroisch beschrieben sind, aber in Wirklichkeit eher nüchtern ausfallen. Im Angriffsmodus werden andere Schiffe bombardiert und im Verteidigungsmodus wird versucht, den gegnerischen Geschossen durch Finten und Tricks auszuweichen. Auch Seeschlachten machen zu Beginn noch Spaß, der Spielspaß bleibt aber schnell auf der Strecke.

Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

Die Reisen zu den verschiedenen Punkten verbrauchen Verpflegung, welche sich der Spieler kaufen muss oder auf Kaperfahrten erbeuten kann. Um neue Crewmitglieder und Extras freizuschalten, wie z. B. einen Turbo-Boost für das Schifft oder besser Sicht bei Nacht, muss der Spieler die Seeschlachten absolvieren, welche wir im vorherigen Absatz beschrieben haben. Das kann nach ein paar Spielstunden schon gehörig nerven, denn so gesehen ist Assassin’s Creed Pirates nur eine Abarbeitung der Missionen, um neue Sachen freizuschalten. Spieltiefe und Spielfreiheit? Fehlanzeige! Pluspunkte sammelt Assassin’s Creed Pirates mit der hübschen 3D-Grafik, die sich wirklich sehen lassen kann.

Fazit

Assassin’s Creed Pirates ist eine richtig tolle Idee von Ubisoft, um uns Assassin’s Creed für unterwegs zu bescheren. An der Umsetzung hapert es jedoch, denn Assassin’s Creed Pirates kann nur mit guter Grafik punkten, den wiederkehrenden Charakteren aus dem vierten Teil für PC und Konsole und den Extras, die für den Spieler freischaltbar sind. Negativ anmerken müssen wir das komplette Gameplay, die fehlende Spielerfreiheit und das monotone Spielprinzip, was der Motivation nach wenigen Stunden kompletten Abbruch tut. Der Preis von 4,49 € ist nicht verständlich, aber für Fans von Assassin’s Creed, sollte das Spiel eine Alternative sein, um auch mobil das Spiel spielen zu können.

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