Empire: Four Kingdoms: App Review und Test auf apps-news.de

Mit Empire: Four Kingdoms kommt das Browsergame als Ableger auf dein Smartphone oder Tablet. Ob die Strategie-App im Test überzeugen kann?

Empire Four Kingdoms

Das Prinzip von Aufbauspielen ist eigentlich immer dasselbe. Man baut sein eigenes Dorf auf, erweitert die Gebäude, sammelt Rohstoffe, führt Krieg gegen andere Spieler und löst nebenbei Quest. Das Entwickler Goodgame Studios ihre neue App Empire: Four Kingdoms, jedoch so anpreist, hat unsere Aufmerksamkeit geweckt. Wir haben uns mit dem Strategie-Spiel auseinandergesetzt und einige Spielstunden vor dem Touchscreen verbracht.

Viele Hunderttausende Downloads, eine durchschnittlich hohe Bewertung und durchweg positive Kundenrezensionen. Das ist die Statistik von Empire: Four Kingdoms nach nur wenigen Monaten, die seit der Veröffentlichung vergangen sind. Da wollen wir doch gleich einen Abstecher in das Königreich machen und unsere eigene Burg aufbauen. Mal schauen, ob die User recht haben oder die App doch nur Geldmacherei ist.

Was un zuerst auffällt, ist die Kinderbuchoptik, welche sich durchaus sehen lassen kann, aber niemanden vom Hocker haut. Das Spiel wurde liebevoll in 2D designt und brauch sich vor niemanden zu verstecken. Spielfluss kommt schnell auf, denn Gebäude müssen gebaut und Rohstoffe geerntet werden. Für Neueinsteiger, die bisher keinerlei Erfahrung mit solchen Spielen gemacht haben, können im Tutorial die wichtigsten Spielzüge lernen und werden Quest für Quest durch die ersten Schritte im Spiel geführt.

Erfahrene Spieler, die schon Browsergames oder andere Strategiespiele gespielt haben, werden wissen, wie das Ganze funktioniert. Sammeln, Bauen, Angreifen, Verteidigen und vielleicht ein wenig Diplomatie. Positiv können wir das komplexe Wirtschaftssystem hervorheben, das wir selbst nach einigen Stunden Spielzeit nocht nicht wirklich durchschaut haben. Ob das an uns liegt oder am System, wissen wir nicht, jedoch macht das System einen soliden und komplexen Eindruck auf uns. Im späteren Spielverlauf ist es dem Spieler auch möglich, Allianzen mit anderen Spielern einzugehen und große Allianzkriege zu führen. Näheres können wir nicht sagen, da wir nicht genug Zeit im Spiel verbracht haben.

Kommen wir zum Knackpunkt – dem Bezahlmodell. Momentan scheitern fast alle Spiele an diesem Modell, denn Entwickler wollen die Spieler dazu animieren, möglichst viel Geld auszugeben, damit das Spiel schneller voranschreitet. Auch in Empire: Four Kingdoms existiert solch ein System. Wer InApp-Käufe benutzt, um sich Rubine zu kaufen, kann diese benutzen, um seine Bauten sofort fertigzustellen. Das bringt den Spieler natürlich schneller voran, kostet aber eine Menge Geld.

Positiv anzumerken sind die fehlenden Zwänge zur Anmeldung oder die Verküpfung zum Social-Media Account. Wer Empire: Four Kingdoms spiel, bleibt anonym. Eine Internetverbindung wird jedoch vorausgesetzt, da das Spiel auf externen Servern läuft und dort der Fortschritt gespeichert wird.

Fazit

Für Fans von Strategie- und Aufbauspielen ist Empire: Four Kingdoms die richtige Wahl. Das Spiel läuft flüssig und motiviert immer wieder weiterzuspielen. Jedoch muss sich der Nutzer im Klaren sein, dass es langsam vorangeht, falls keine InApp-Käufe getätigt werden. Wer aber über genügend Zeit verfügt kann Gebäude ausbauen, die App auschalten und sobald der Ausbau fertig ist, gemütlich seine Burg erweitern. Unter den Apps die im selben Genre unterwegs sind, wohl das kleinere Übel, jedoch macht Empire: Four Kingdoms dennoch Spaß und das ist es ja, worauf es ankommt.

2 Kommentare

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Anonym
kommentierte am 20. Februar 2014 um 21:27 Uhr

Die Rezension stimmt bis Level 20. Ab Level 20 sollte man sich schleunigst einer Allianz anschließen, weil man sonst bevorzugtes Angriffsziel anderer Spieler wird, da leichte Beute, von der Rohstoffe gestohlen werden können (die das Opfer unter Umständen für echtes Geld gekauft hat). Es häufen sich Paniksituationen, die zu unüberlegten Rubinkäufen führen, um seine Haut zu retten. Oder man gibt viele Rubine für ein- oder zweiwöchige Schutzzeiten aus, in denen die Burg nicht angegriffen werden kann. Unterm Strich kostet die Teilnahme den Spielern mehrere Hunderte von Euro, manche geben sogar vierstellige Beträge aus. Alles Aussagen von anderen Spielern, denen man haufenweise in dem Spiel begegnet.

irfan
kommentierte am 24. März 2014 um 13:12 Uhr

Ok

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