Verbraucherschützer mahnen App Store von Apple und Google ab

Aufgrund von teilweise erheblichen Vertragsmängeln mahnten Verbraucherschützer nun den App Store für iOS-Geräte von Apple sowie den Play Store von Google für Android-Devices ab. Es scheint aktuell so, dass weder Apple noch Google darauf reagieren würde, sodass mit weitreichenden Folgen zu rechnen ist.

Nutzungsbestimmungen laut deutschen Vorschriften liegen US-Amerikanern, besonders Kaliforniern nicht besonders. Dies wird laut einer Forderung der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) deutlich, die nun gerichtlich gegen die Angebote von Apple und den Internetkonzern Google vorgehen will.

Im Fokus der Kritik stehen dabei je 25 Klauseln den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Apple und Google, die sich in unterschiedlichen Punkten erstrecken. So werden beispielsweise zu lange Vertragslaufzeiten sowie ein fehlendes Impressum kritisiert. Weitere Punkte der Beschwerde richten sich ebenso gegen den Verbraucher, wie die vzbv nun in Berlin bekannt gab.
Im Vorfeld der Veröffentlichung der Beschwerde wiesen die Verbraucherschützer bereits Nokia und Microsoft auf ihre angeblichen Fehler in den AGBs hin, die sofort berichtigt worden. Apple und Google sollen sich bis heute allerdings geweigert haben, entsprechende Änderungen in ihren Stores durchzuführen. Das Landgericht Berlin wird sich demnächst um die Sache kümmern und den beiden Konzernen einen Termin zu einer Verhandlung mitteilen.

Stärk bemängeln die Verbraucher vor allem den Umgang mit personenbezogenen Daten im App Store und im Google Play Store, die nur schwer für den Nutzer kontrollierbar sein sollen. Zudem wird die zu kleine Schriftgröße sowie der Umfang der iTunes-ABG kritisiert.

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