WWDC: Apple zeigt neue MacBooks und iOS 6

Apple stellte am gestrigen Montagabend deutscher Zeit neue Modelle des dünnen MacBook Air sowie des MacBook Pro vor.

Während Apple sich dabei auf eine Aktualisierung der bestehenden Modelle im Hardwarebereich fixierte, folgte mit dem MacBook Pro mit einem Retina-Display eine Laptop für Profi-Anwender. Neben neuen MacBooks wurde aber auch die nächste Version des iOS-Betriebssystems präsentiert.

Das neueste High-End-Modell aus der Produktpalette der Notebooks von Apple ist mit einem Retina-Display ausgestattet, das eine stark optimierte Bildschirmauflösung bietet. Mehr als 200 neue Features verspricht Apple bei iOS 6. Dazu zählt unter anderem die Integration des sozialen Netzwerks Facebook, wie es seit iOS 5 mit Twitter der Fall ist, sowie die Optimierung des Sprachassistenten Siri. Apple setzt ab iOS 6 zudem auf einen eigenen Kartendienst, wie bereits zuvor spekuliert wurde. Somit wird Google Maps aber der kommenden Version nicht mehr verfügbar sein.

Das neue MacBook Pro mit einem Retina-Display besitzt 5,1 Millionen Bildpunkte bei einer Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixel. Apples Marketingchef Phil Schiller bezeichnete das Display des Profi-Notebooks als einen Bildschirm, dessen Pixel das menschliche Auge wie beim aktuellen iPhone und iPad nicht mehr wahrnehmen könne. Der Bildschirm misst 15 Zoll.

Des Weiteren besticht das neue MacBook Pro mit Retina-Display durch seine dünne und vor allem leichte Bauweise. Somit ist es mobil besser einsetzbar. Apples Chef-Designer Jony Ive meinte zur Keynote, dass es der beste Computer sei, den der IT-Konzern aus Cupertino jemals gebaut hat. Die Preise dieses neuen Modells starten bei happigen 2.279 Euro.

Das Update des MacBook Air und MacBook Pro
Das MacBook Air wurde ebenso aktualisiert. Das Update beschränkt sich aber auf die Hardware. Intels neue Ivy-Bridge-Chips, eine optimierte Grafikkarte sowie USB 3.0-Schnittstellen bietet Apples dünnstes Notebook nun.

Das Update des MacBook Pro sieht rein optisch genauso aus wie sein unmittelbarer Vorgänger. Dies bedeutet, dass Apple den Computer weiterhin mit einem optischen DVD-Laufwerk ausstattet. Auch bei diesem Modell kommt Intels neuer Ivy-Bridge-Prozessor zum Einsatz. Außerdem verbaut Apple Nvidias leistungsstarke GeForce GT 650M Grafikkarte.

Nach wie vor beträgt die Auflösung des 13-Zoll großen Displays 1.280 x 800 Pixel. Das Low-End-Modell des neuen MacBook Pro besitzt eine 500 GB Festplatte sowie 4 GB RAM Arbeitsspeicher und wird für 1.249 Euro angeboten. Die besser ausgestattete Variante kostet 1.549 Euro. Das Modell mit einem größeren 15-Zoll-Bildschirm besticht durch die Auflösung von 1.440 x 900 Bildpunkten. Die Preisspanne startet bei 1.879 Euro.

Sämtliche neuen MacBooks können ab sofort bestellt werden und sind derzeit verfügbar.

Die neuen iOS 6-Features
In iOS 6 verbessert Apple seine beliebte Sprachsteuerung Siri effektiv weiter. So kann Siri nun Spanisch und Chinesisch und wird somit weitere Kunden beeindrucken. Außerdem ist die Sprachsteuerung ab iOS 6 auch auf dem iPad der dritten Generation verfügbar. FaceTime kann man dann ebenso im Mobilfunknetz verwenden und somit die Funktionen optimaler nutzen.

Apples neuer Kartendienst sorgte ebenso für Aufsehen. Dieser ist mit einer Stau-Anzeige sowie mit Navigation und einer Integration von Siri verknüpft, sodass sich dieser besonders durch die einfache Handhabung kennzeichnen soll. Im Herbst wird iOS 6 zusammen mit dem neuen iPhone erwartet. Die Beta-Version steht ab sofort für Entwickler zum Download bereit.

Keine Neuigkeiten zum iPhone 5
Auf Netzwelt.de ist aktuell ein sehr interessanter Artikel über die Gerüchte und Bilder zum iPhone 5 vorhanden.

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