Greenpeace rügt Apple wegen schlechtem Umweltschutz

Apple begann bereits vor einigen Jahren, bei der Herstellung der Mac-Computer die Umweltfreundlichkeit und die grünen Techniken zu bewerben. Auch bei iOS-Geräten setzte man diese Strategie fort, was aufgrund der schlechten Bedingungen in den Produktionsstätten jedoch häufig kritisiert wurde. Auch im neusten Umweltreport von Greenpeace, der unter dem Motto „How clean Is your cloud“ veröffentlicht wurde, wird Apple erneut wegen der schlechten Umweltpolitik gerügt.

Hauptpunkt der Kritik ist die Art der verwendeten Energie. Wie die Umweltorganisation berichtet, nutzt Apple in den Cloud-Datencentern hauptsächlich Kohle als Energieträger. Trotzdem wurde Apple nicht nur kritisiert. Ein Lob erhielt der kalifornische Konzern für sein innovatives Denken und die Verbesserungen in Sachen Umweltschutz. Dazu dürfe wohl auch zählen, dass Apple in den USA ein riesiges neues Datencenter baut, welches komplett durch Solarenergie betrieben werden soll. Die Standortwahl war jedoch ein weiterer Kritikpunkt der Greenpeace-Redaktion, die den Report ausstellte. Als Note gab man Apple eine F, was die schlechteste mögliche Bewertung darstellt.

Als Schlussfolgerung aus dem Bericht fordert Greenpeace, dass Apple zusammen mit dem Energiekonzern Duke Energy bei der Versorgung der Datencentren nachbessert und auf erneuerbare Energien umsteigt. In einer ersten Stellungnahme sagte Apple kurz nach dem Erscheinen des Berichts, dass rund 60 Prozent der benötigten Energie im Datencenter in Nort Carolina durch erneuerbare Energie gedeckt würde. In Zukunft solle das neue Center in Oregon zudem komplett mit Solarenergie betrieben werden.

(via) Bild: Apple

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