Apple maximiert Datenschutz für iOS-Apps

Apple reagiert auf die kürzlich aufgekommene Kritik in Bezug auf das Thema Datenschutz und lässt keine Apps mehr für den App Store zu, die auf wichtige sensible Gerätedaten zugreifen können. So sind jene Apps nicht mehr in der Lage, die Unique Device Identifier (UDID) auszuspähen.

Dies berichten die Kollegen von Techcrunch und beziehen sich auf einen Insider, der Spiele Apps im App Store vermarktet. Dieser behauptet nämlich nun, dass zahlreiche Apps seiner Klienten nicht mehr die Freigabe für Apples App Store erhielten. Er schließt daraus, dass Apple somit gegen die Auslesefähigkeit der Software reagiert und den Datenschutz erhöhen möchte.

Die Diskussion rund um das Thema Datenschutz bei Apps wurde durch das Programm „Path“ im vergangenen Monat angestoßen. So wurde bekannt, dass diese App in der Lage war, auf die Daten des Adressbuchs zugreifen zu können, ohne dass der Nutzer darüber in Kenntnis gesetzt wurde. Die App sammelte diese intimen Daten ebenso.

Dieser nun von Apple vollzogene Schritt zu mehr Datenschutz bei Apps für die mobilen iOS-Geräte könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, nachdem sich der IT-Konzern aus Cupertino im Einklang mit Google, Microsoft, Amazon, Hewlett-Packard und Research In Motion (RIM) dazu bereit erklärte, Mechanismen zum erhöhten Datenschutz in den angebotenen Apps zu installieren. Wie man den aktuellen Richtlinien von Apple zur Zulassung von Apps im App Store entnehmen kann, verstößt das Auslesen von Kontaktdaten gegen eine Aufnahme der Applikation. Doch dies möchte Apple angeblich mit der kommenden Update-Version des iOS-Betriebssystems gänzlich für die App-Anbieter unmöglich machen.

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