Samsung verbietet die Gründung von Gewerkschaften

Nicht nur vom Apple-Zulieferer Foxconn dringen nach und nach negative Meldungen an das Licht der Welt. Auch Samsung Electronics hält anscheinend ebenso wenig von westeuropäischen Arbeitsbedingungen für seine Angestellten. Denn wie ein südkoreanischer Aktivist nun berichtet, geht Samsung sehr hart gegen Arbeiter vor, die sich gewerkschaftlich organisieren wollen. Demnach werden die Betroffenen entlassen oder stark isoliert.

So wurden Ermittlungsmethoden bei Samsung schon auf einem hohen Detektik-Niveau vollzogen. Wie es heißt, waren Abhörmaßnahmen keine Seltenheit, um Gewerkschaftsaktivisten möglichst schnell zu entlarven. Somit wollte das südkoreanische Unternehmen sämtliche Aktivitäten in dieser Richtung in den Fabriken unterbinden. Eine Aktivistenorganisation, die sich für die Rechte und die Gesundheit der Menschen einsetzt, nominierte Samsung aufgrund dessen für den Negativpreis Public Eye 2012. Die Begründung für die Nominierung beinhaltete sämtliche Anti-Gewerkschaftsmaßnahmen des Unternehmes.
Der Aktivist gestand zudem, dass Samsung brutale Unterdrückungsmethoden bei den betroffenen Angestellten anwendete und sogar vor Verfolgungen der Personen nicht abschreckte. Entlassungen folgten dann für die Gewerkschaftssympathisanten. Samsung erklärte, dass es keine Gewerkschaften im Unternehmen gibt. Die Firma setzt hingegen auf einen Arbeitsrat, der in seiner Form der Organisation auch mit den europäischen Vorbild vergleichbar sei. Dieser hat unter anderem die Aufgabe  sich um die Belange der Arbeiter zu kümmern.

(via)

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