Apple wird von chinesischen Schriftstellern verklagt

Zahlreiche chinesische Autoren haben nun eine Klage gegen den IT-Konzern aus Cupertino eingereicht. Die Kläger behaupten, dass Apple keinerlei Maßnahmen ergriffen hat, um den Download urheberrechtlich geschützter E-Books zu verhindern. Dabei soll es sich um insgesamt 37 Werke handeln, die mithilfe von Applikationen heruntergeladen werden können. Die Autoren fordern nun einen Schadenersatz in Höhe von 1,88 Millionen US-Dollar von Apple.

Ein Vertreter der klagenden Autoren gab gegenüber einer chinesischen Tageszeitung bekannt, dass es eine Form von „absolutem Diebstahl“ sei. Außerdem ist weiter zu lesen, dass Apple als einziges großes Online-Unternehmen von den illegalen Machenschaften profitiert und durch den Verkauf der Apps aus dem App Store die Umsatzbeteiligung von 30 Prozent behält. Laut den Klägern wurden einige betroffene Apps mehrere Millionen Mal heruntergeladen, sodass ein immens großer Schaden entstand.

Diese Klage gegen Apple ist nicht die erste von chinesischen Autoren. Bereits im August unternahm ein Autor ähnliche Schritte aufgrund seiner Werke, die in Apps zum Download bereitstanden. Und auch im Oktober 2011 meldeten sich sechs weitere Autoren zu Wort, die selbigen Sachverhalt vor dem Gericht angaben. Die Forderungen der erwähnten Klagen soll Apple bis dato nicht nachkommen. Somit bleibt abzuwarten, wie die chinesischen Gerichte in diesen Fällen entscheiden werden.

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