Siri: iPhone 4S-Nutzer verbrauchen doppelt so viele Daten

Apple bewirbt das neueste iPhone bekanntlich mit dem Sprachassistenten Siri. Dass durch die Nutzung von Siri die verbrauchte Datenmenge erhöht wird, konnte man erwarten. Laut einer aktuellen Studie verbrauchen iPhone 4S-Nutzer aber doppelt so viele Daten im Vergleich zu Anwendern des Vorgängermodells, was durchaus überraschend ist.

Die Studie stammt von dem Unternehmen Arieso, das unter anderem Mobilfunkanbieter berät. Die Gründe für den doppelt so hohen Datenverbauch sieht das Unternehmen vor allem im neuen Sprachassistenten Siri. Michael Flanagan, Chief Technology Officer von Arieso, gab gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg bekannt, dass die Sprache die ultimative menschliche Schnittstelle der Bedienung der Smartphones sei, der sich die Nutzer auch gerne bedienen. Des Weiteren meint Flanagan, dass sich das iPhone 4S durch die Siri-Nutzung oftmals mit den Apple-Servern verbinden muss, um die notwendigen Informationen einholen zu können. Dies trägt demnach stark zu dem Ergebnis der Studie bei. Man konnte außerdem herausfinden, dass das verbrauchte Datenvolumen des iPhone 4S drei Mal so hoch sei wie beim iPhone 3G.

Zur Aufstellung der Studie wurde die Smartphone-Nutzung über einer Million Menschen Europas unter die Lupe genommen. Um möglichst representative Ergebnisse feststellen zu können, wurden auch Anwender untersucht, die in ländlichen Regionen leben.

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