Der Streit zwischen Apple und Samsung scheint eine weitere Runde zu nehmen. Der bereits seit dem Start des iPhone 4S andauernde Streit über die Verletzung von Rechten an Geschmackmuster weitet sich unter Umständen auf den australischen Markt aus. Samsung fordert von Apple die Offenlegung der iOS 5- Quellendes sowie Kopien seiner Verträge mit den drei größten und wichtigsten australischen Mobilfunkbetreibern.
Hintergrund für die Offenlegung der Verträge ist laut Samsung Anwältin Cochrane folgendes:
If subsidies are given for the iPhone 4S, there are less to go around for my client’s products
Cochrane meint, dass durch die höheren Abgaben, die Apple von den Mobilfunkbetreibern verlangt, weniger für Samsung übrig bliebe. Letztlich ein Argument, welches wir nicht nachvollziehen können. Der Markt regelt die Nachfrage und die Betreiber werden schon ihre Gründe haben, wieso sie bereit sind mehr Abgaben für ein iPhone als für ein Samsung-Gerät zu bezahlen. Irgendwie erinnerst dieser Streit an zwei Teenies, die sich um ein Mädel bemühen.
Letztlich wird es aber nicht der letzte Streit zwischen den beiden Unternehmen wohl gewesen sein. Es scheint eine Frage der Zeit, bis kreative Anwälte die nächsten Sachen versuchen.

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