Apple klagt gegen deutsches Café

Die Rechtsstreitigkeiten des IT-Konzerns aus Cupertino sind uns ja mittlerweile sehr bekannt. Apple setzt alles daran, Eigenentwicklungen zu schützen und somit die Eigenständigkeit der Produkte in der Branche zu wahren. Nun wurde ein Familiencafé aus Bonn zur Zielscheibe von Apple. Die Inhaberin des Café „Apfelkind“ Christin Römer wollte nämlich das eigens angefertigte Logo patentieren lassen, mit dem geworben wird. Doch Anwälte von Apple wandten sich nun mit einem Schreiben an die Betreiberin des Cafés, dass die „wertvollste Marke der Welt“ nicht einverstanden mit der Patentierung des Logos sei.

Das Logo des Cafés, dass unter anderem einen roten Apfel zeigt, entwarf die 33-jährige Bonnerin selbst und wollte es schützen lassen, da ihr der Entwurf so gut gefiel. Doch kurz nach der Einreichung des Antrages beim Patentamt in München wurde Apple auf das Logo aufmerksam und legte einen Widerspruch gegen die Patentierung ein. Die Anwälte des IT-Unternehmens stützen sich in ihrem Schreiben auf die bestehende Verwechslungsgefahr, die zwischen dem Apple-Logo und dem Entwurf vom Café „Apfelkind“ bestehen würde. Vor allem die rote Farbe, die Christin Römer für ihr Logo verwendete sowie die Form des Apfels kommen laut den Angaben der Apple-Anwälte dem Apple-Logo sehr nah. Demnach fordert man nun, dass das Café „Apfelkind“ das Patent nun wieder zurücknehmen soll.

Doch entgegen dieser Angaben der Apple-Vertreter wollte Christin Römer keinerlei Ähnlichkeiten zum IT-Konzern in ihrem Logo aufbauen. Vielmehr ließ sie sich von den Vorbesitzern des Cafés inspirieren, die eine Apfelplantage besitzen. Allerdings verwendet die Betreiberin von „Apfelkind“ das Logo schon auf sämtlichen Geschirr, sodass sich nun ein Konflikt anbahnen könnte.

Christin Römer möchte sich allerdings nicht von dem Computerkonzern aus Amerika einschüchtern lassen und legte nun ebenso Widerspruch ein, um das Logo weiterhin voll und ganz verwenden zu können.

Ein Kommentar

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wietraurigistdassdenn
kommentierte am 26. Oktober 2011 um 16:08 Uhr

ich dachte der „thermonukleare Krieg“ sollte gegen Android geführt werden…

aber anscheinnend auch gegen jeden anderen, der in die schusslinie kommt…

–> Sicher wird bald auch die Kirche angeklagt, weil da ja auch ein Apple vorkommt.

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