iPhone 4S 16GB: Materialkosten liegen bei 135€

Für Apples neue Smartphone-Generation, das iPhone 4S, muss man im Apple Store mindestens 629 Euro berappen. Wie das Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli nun herausgefunden hat, liegen die Materialkosten des 16GB-Modells hingegen bei 135 Euro. Dabei wurden alle verfügbaren Varianten des iPhone 4S untersucht und mit den handelsüblichen Preisen der verbauten Teile am Markt verglichen. Beim 32GB-Modell wurde somit ein Materialkostenwert von umgerechnet 149 Euro ermittelt. Bei der 64GB-Version liegt der kalkulierte Wert bei rund 177 Euro.
Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem iPhone 4, sahen die Marktforscher keinen allzu großen Unterschied bei den verwendeten Bauteilen. Allerdings konnte festgestellt werden, dass sich Apple im Bereich der neuen Antennentechnik und der Kamera für qualitativ hochwertigere Bauteile entschied.

Wie auch in den Vorjahren muss man diesen Wert allerdings mit den hohen Abzügen betrachten, die das Unternehmen aus Cupertino für die Bereiche Forschung, Werbung und Lager aufbringen muss, um das Produkt überhaupt realisieren zu können. Stellt man den vergleichsweise hohen Preis dem Materialwert gegenüber, ergibt sich natürlich ein hoher Preisunterschied, der allerdings auch durch die im Verkaufspreis enthaltene Umsatzsteuer zustande kommt.

Trotz des hohen Anschaffungspreises des iPhone 4S verkauft sich das neue Smartphone sehr gut. So konnte Apple in der ersten Verkaufswoche des iPhone 4S über vier Millionen Geräte weltweit absetzen. Ab dem heutigen Tag kann das iPhone 4S auch in 22 weiteren Ländern bestellt werden. Unsere Nachbarn aus Österreich bekamen somit nun auch endlich die Möglichkeit, das Smartphone zu ordern.

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