Apple Zulieferer Foxconn: Erneuter Brand im Werk

Beim chinesischen Unternehmen Foxconn, dass unter anderem auch Apple Produkte fertigt, scheint es heiß her zu gehen. Nach angeblichen Unfällen und Selbstmorden von Angestellten, macht die Firma nun wieder einmal negative Schlagzeilen. Am Dienstagmorgen geriet das Foxcoon-Werk im chinesischen Shandong in Brand. Defekte elektrische Leitungen, die auf dem Dach der Fabrik angebracht waren, sollen die Ursache für den Brand gewesen sein, berichtete ein Sprecher des Unternehmens. Zudem wurden keine Menschen verletzt, heißt es weiter. Auf die Produktionsstrecken der Elektronikartikel im Werk soll das Feuer, was gelöscht werden konnte, keinen Einfluss haben. Ob Apple Produkte im besagten Foxconn-Werk gefertigt wurden, ist unklar. Apple gab bisher zu diesem Vorfall keine Stellungnahme ab.

Leider ist es nicht das erste Mal, dass Foxconn mit negativen Berichten auf sich aufmerksam macht. Bereits im Mai diesen Jahres wurde eine Explosion in einer Polierwerkstatt des Unternehmens ausgelöst, die insgesamt drei Menschen sofort in den Tod riss. 15 weitere Arbeiter starben aufgrund ihrer Verletzungen. Aber auch die negativen Arbeitsbedingungen, mit denen die Angestellten zu kämpfen haben, sorgen für Kritik. So stürzten sich bereits mehrere Arbeiter in den Tod, da sie keinen anderen Ausweg mehr sahen.

Apple selbst ist laut internen Berichten mit den Arbeitszuständen bei Foxconn alles andere als zufrieden. Es heißt, dass Apple bestrebt sei, die besagten Bedingungen positiv zu beeinflussen. Wie Apple dies allerdings umsetzen will, ist unklar. Foxconn fertigt schließlich auch für Dell und viele weitere Elektronikhersteller, sodass hierbei keine kurzfristigen Verbesserungen in Sicht sind.

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