Apple mit Patent für mehr Behindertenfreundlichkeit

Aus dem Hause Apple gibt es erneut einen Patentantrag für die mobilen Geräte wie iPhone und iPad. Dieses Mal stehen dabei Menschen im Vordergrund, die mit Behinderungen leben müssen. Denn der Patentantrag enthält alternative Steuerungsmöglichkeiten für iPad, iPhone und Co., damit behinderte Menschen besser damit zurechtkommen. Nachdem beispielsweise eine fortschrittliche Sprachsteuerung im kommenden iOS 5 integriert werden soll, wie aktuelle Gerüchte besagen – denn das Unternehmen hatte eine entsprechende Stelle ausgeschrieben – gibt es nun also auch Infos über ein neuen Patent.

Das Patent beinhaltet ein Gerät, das einem Joystick ähnelt und an das jeweilige iOS-Gerät angeschlossen wird. Angesprochen wird das Joystick-artige Gerät durch einen “Accessory Prtotocol Service“. Dies ist den Berichten aus den USA zufolge ein weiterer Standard für alternative Steuerungsmöglichkeiten in iOS. So könnte das neue Gerät beispielsweise durch Vibrationsfeedback einem sehbehinderten Menschen ermöglichen, iPad oder iPhone zu nutzen. Dazu soll es auch ein akustisches Feedback durch das jeweilige Apple-Gerät geben. Wie es weiter hieß, soll ein standardisiertes Protokoll sogar die Möglichkeit erschaffen, Geräte mit unterschiedlichen Displaygrößen zu nutzen. Beispielsweise könnte es die VoiceOver-Funktion von Apple erweitern. Mit dieser können auch blinde Menschen und Legastheniker iOS-Geräte bedienen.

Mit dem Patent von Apple dürfte es für zahlreiche behinderte Menschen einfacher sein, Tablet und Smartphone zu bedienen. Das zusätzliche Gerät von Apple kann dabei sowohl direkt an das Gerät angeschlossen werden, als auch per Funkverbindung genutzt werden.

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