Amazon nimmt keine deutschen Apps mehr an

Zwischen Apple und Amazon scheint es einige Probleme zu geben. So wollen beide Unternehmen den Begriff „App Store“ für ihr Angebot an Anwendungen nutzen, womit der Hersteller des iPhones jedoch keineswegs zufrieden zu sein scheint. Vor Gericht trifft man sich nun auch hier in Deutschland.

So legte Apple Klage gegen Amazon ein, was den Betreiber des Online-Versandhauses dazu brachte, die Veröffentlichung von weiteren Apps einzustellen. Hierzu verschickte man an die Entwickler eine E-Mail und wies sie darauf hin, dass vorerst keine Veröffentlichungen möglich wären. Parallel dazu wurde auch das Backend für die Entwickler angepasst und die Seite zum Einreichen entnommen.

Die Zukunft der Bezeichnung „App Store“

Bereits seit einiger Zeit ist Apple dabei, sich die Bezeichnung „App Store“ zu sichern. In dem Konflikt zu Amazon argumentierte das Unternehmen unter anderem mit der Begründung, dass eine gleichzeitige Nutzung des Begriffes Kunden verwirren könnte – eine Ansicht, die jedoch nicht durch Studien ähnliche Untersuchungen gesichert werden konnte.

Parallel zu Amazon ist auch Microsoft als Gegner von Apple aktiv. Auch hier setzt man sich für die Freiheit des App Stores ein und versucht Richter davon zu überzeugen, dass die Bezeichnung nicht als Markenname geschützt werden darf. Hinzugezogen wurden dafür bereits zahlreiche Sprachspezialisten, die Klarheit in den Fall bringen sollen.

Zu hoffen ist für die Nutzer des Amazon Appstores, dass der Konflikt vor Gericht so schnell wie möglich ausgetragen wird. Erst dann können sich die Kunden über neue Anwendungen für das Smartphone freuen, die so lange wohl auf den Festplatten der jeweiligen Entwickler gelagert werden.

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