Giftköder Radar: Sicherheit für die Vierbeiner

Leider passiert es fast täglich und überall in unserem Land. Unsere süßen Vierbeiner fressen unwissend Gift, welches von unvorsichtigen Nachbarn oder von den Vertretern einer Kommune zur Mäusebekämpfung ausgelegt wurde. Bauern sind ebenfalls dazu zu zählen, denn zur Bekämpfung der Wühlmäuse, die die Ernte gefährden, streuen die Landwirte Gift im hohen Maß auf den Feldern aus. Hunde werden beim Herumschnüffeln vom Geruch einer vermeintlichen Delikatesse angelockt.

Giftköder RadarDoch weit gefehlt: denn der Tod naht für unsere Tiere. Dieses Problem wird aktuell noch von sehr vielen Menschen stark unterschätzt. Dabei ist die Bedrohung größer als man denkt. Aber wie kann man seinen Vierbeiner nun sinnvoll vor einer solchen bevorstehenden Qual schützen? Die erste Möglichkeit, die einem jeden Menschen in den Sinn kommt, wäre das sofortige Unterbinden des Auslegens von Giftködern. Da die Rechtslage dies jedoch nicht verbietet, kann man diese mögliche Lösung des Problems im Moment vergessen.

Das Entwicklerstudio MountainGrafix hat sich jedoch eine innovative Möglichkeit überlegt, wie man seinen Hund davor schützen kann. Mit der App Giftköder Radar, welche aktuell zur Urlaubszeit kostenlos im App Store verfügbar ist, kann sich der Hundehalter nämlich alle archivierten Fundorte von Giftködern jeglicher Art auf einer Karte anzeigen lassen. Dabei sind die Möglichkeiten bzw. die verschiedenen Variationen der Köder äußerst makaber. Von Gift im Brötchen, Rasierklingen im Köder, vergifteten Fleischwürsten, Schneckenkorn, Rattengift oder nagelgespickte Würste zeigt die App die Fundorte solcher Köder an.

Die App ist am 24.06.11 erschienen, erfordert mindestens iOS Version 4.1 und ist lediglich 4,2 MB groß. Somit ist ein schneller Download gewährleistet.

Giftköder RadarStartet man die App das erste Mal, wird man aufgefordert, ob man Push-Notifications erlauben möchte oder nicht. Gerade bei dieser App macht es Sinn, da man als Hundehalter dann stets informiert wird, sobald ein neuer Fundort eingetragen wurde. Danach gelangt man in das Hauptmenü der App. Hierbei sieht man, dass die App mit Google Maps arbeitet. Der eigene Standort wird somit Maps-typisch mit einem blauen Punkt signalisiert. Die Funktionsweise der Applikation ist sehr einfach gehalten worden. Man erkennt außerdem an den vier Bildecken des Screens Buttons, welche zur Navigation bereitstehen. Der Button an der oberen Ecke links ist für die Push-Notification-Funktion belegt worden. Hierbei kann man auch nach dem Start der App noch seine Einstellung vornehmen. Der Info-Button rechts daneben bringt uns zu einem anderen Menü. Hierbei kann man die App via Facebook weiterempfehlen oder verschenken. Des Weiteren kann man eine Mail an die Entwickler senden, um Kritik in jeglicher Form zu äußern. In der „Erste Schritte“-Kategorie kann man schnell und einfach die Handhabung der App erfahren. Außerdem kann man sich weitere Informationen zum Entwickler einholen. Der Button unten links im Hauptmenü bestimmt die eigene Position und der Button rechts unten macht es möglich, Fundorte von Giftködern zu melden.

Aktuell sind ungefähr 30 Giftköderfundorte in der App archiviert. Somit ist dies eine sehr geringe Anzahl für unser großes Land. Der Osten Deutschlands ist aktuell noch völlig frei von Ködern in der Karte von Giftköder Radar. Aber je mehr sich die App verbreitet, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dies schnell ändern wird.

Fazit zur App Giftköder Radar
Wir finden die Idee des Entwicklers sehr gut und besonders die Umsetzung ist positiv gelungen. Die Navigation ist einfach und das Eintragen eines Fundortes funktioniert sehr gut. Giftköder Radar gehört zu den iPhone Apps, die jeder Hundebesitzer auf seinem Apple-Device haben sollte.

Voraussetzungen: Kompatibel mit iPhone, iPod touch und iPad. Erfordert iOS 4.1 oder neuer.

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3 Kommentare

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kommentierte am 22. Juni 2014 um 15:25 Uhr

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Boss R.
kommentierte am 18. Juli 2014 um 11:24 Uhr

guten Tag

gebe gerne Geld für sinnvolle Auslagen aus!
Aber die penetrante Aufforderung für alle nützlichen Funktionen auf die Pro-Version abzudaten, nervt extrem. Ihr Angebot ist zu teuer und nur auf Gewinn ausgerichtet, nicht zum Wohl des Tieres!
Habe App gelöscht und setzte meine eigenen Vorsichtsmassnahmen ein.
Grüsse aus der Schweiz, Raum Luzern
R. Boss

Anonym
kommentierte am 18. August 2014 um 20:53 Uhr

Da mich der Betreiber der App Giftköderradar wohl schon auf dem Kicker hat, poste ich hier anonym. Ich habe mittlerweile ziemlich viele Hinweise darauf, dass es bei der App um reine Geldmacherei mit der Angst geht. Echte Meldungen werden nämlich hier gar nicht veröffentlicht! Ich habe schon zahlreiche Beispiele für echte Meldungen, die aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt wurden. Oft genug scheinen mir die veröffentlichten Meldungen gefakt. Schaut mal, fast jede Meldung ist mit Panikmache wie: achtet auf eure Hunde! etc. versehen. Interessanterweise konnten manche Meldungen von Leuten aus der direkten Nachbarschaft der Funde nicht bestätigt werden. Und die hätten es sicher zuerst erfahren. Meine Meinung: hier wird sehr perfide mit der Angst Geld gemacht. Die App kostet Geld, und es werden schon eigene Produkte wie ein Sensor für den Hund vertrieben. Bitte teilt diesen Kommentar. Die App ist nicht nur Betrug, sondern wiegt Hundehalter in falscher Sicherheit.

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