„ThirdIntifada“: Apple entfernt anti-israelische App

Apple hat nun auf eine Beschwerde der israelischen Regierung reagiert und die umstrittene App „ThirdIntifada“ aus dem App Store gelöscht. Die arabischsprachige Applikation soll bekanntermaßen zu gewaltsamen Protesten gegen Israel aufgerufen haben. Offiziell konnten arabisch sprechende Menschen mit der App „ThirdIntifada“ Nachrichten auf ihr iPhone empfangen und Meinungen austauschen. Ferner war es möglich über die Anwendung, Videos und Musik zu posten.

Der israelische Informationsminister Juli-Joel Edelstein hatte sich direkt bei Apple.Chef Steve Jobs in einer E-Mail über die App beschwert. Denn nach Auffassung der israelischen Regierung hatte die App eine anti-israelische und –zionistische Ausrichtung. Dies zeigte nach Auffassung von Edelstein schon alleine der Name. Denn Intifada lautete die Bezeichnung für zwei Aufstände der Palästinenser gegen Israel in den Jahren 1987 und 2000. Nachdem Apple nun reagierte und „ThirdIntifada“ aus dem App Store löschte, begrüßte das israelische Informationsministerium die umgehende Entfernung der gut 3 MB großen Software. Damit würde Apple einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung gegen das Aufrufen zu Gewalttätigkeiten leisten. Von Apple hieß es, das Programm sei entfernt worden, da es nicht den Richtlinien für Entwickler entspreche. Eine Reihe von Menschen hätten die App als anstößig empfunden.

Hinter der kostenlosen App stand eine Webseite, deren Macher zu den Mitorganisatoren der jüngsten Konflikte an der Grenze von Israel zu Syrien und dem Libanon zählten. Schon im März dieses Jahres wurde ein Facebook-Ableger von „ThirdIntifada“ von dem Sozialen Netzwerk entfernt.

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