Apple wird wegen iBooks verklagt

ibooksWieder einmal muss sich Apple gegen eine neue Klage wehren. Der Konzern aus Cupertino ist nun von dem US-Verleger John T. Colby in New York verklagt worden. Grund hierfür ist die Marke „iBooks“. Denn der Verleger behauptet, den Namen „ibooks“ vor mehreren Jahren nach der Insolvenz eines anderen Verlages gekauft zu haben. Dies wurde nun von Bloomberg berichtet.

Demnach kaufte John T. Colby eine Reihe von Hinterlassenschaften des Verlegers Byron Preiss. Nach Angaben des Klägers sind seit dem Jahr 1999 über 1.000 Bücher unter der Marke veröffentlicht worden. Dabei handelt es sich den Informationen aus den USA zufolge um Taschenbücher und Hardcover-Bücher. Insofern benutze Apple zu Unrecht den Namen „iBooks“ für seinen Bücher-Laden, in dem elektronische Bücher seit dem Start des iPad verkauft werden.

Zudem hatte Apple ja schon vor mehreren Jahren ein Notebook namens „iBook“ im Programm. Hierbei gibt es jedoch nach Auffassung des Klägers wohl keine Probleme. Denn hier handelt es sich um eine vollkommen andere Produktgruppe, so dass keine Verwechselungsgefahr besteht. Der Klageschrift zufolge beziehen sich die Namensrechte von Apple an iBook lediglich auf Computer. Da der Konzern jedoch unter dem Namen jetzt Bücher verkaufe, sei die Marke für ihn wertlos, berichtet der Kläger. Dies sei auch der Fall, obwohl die Bücher nur elektronisch verkauft werden von Apple.

Erst vor wenigen Tagen wurde gegen Apple eine Klage wegen iCloud eingereicht. Eine Firma aus den USA beansprucht diesen Namen für sich. Apple will unter iCloud bekanntermaßen einen Internet-Datenspeicher anbieten.

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