Apple weltweit größter Chipkäufer

Dank der starken Verkäufe des iPhone und des iPad ist Apple zum größten weltweiten Abnehmer von Chips geworden. Wie die Marktforscher von iSuppli berichten, kaufte das Unternehmen aus Cupertino im Jahr 2010 Halbleiter im Gesamtwert von 17,5 Milliarden US-Dollar. Das sind den Angaben zufolge 80 Prozent mehr als noch im Jahr davor. Mit dieser Anzahl an gekauften Chips für das iPhone und das iPad zog Apple am weltgrößten Computerproduzenten Hewlett-Packard genauso vorbei wie am südkoreanischen Konkurrenten Samsung. 61 Prozent der gekauften Chips landeten alleine in Smartphones und Tablets aus Kalifornien.

iSuppli verweist in seiner Aufstellung darauf, dass Apple für seine mobilen Devices vor allem zahlreiche Flash-Speicherchips benötigt. Diese dienen bekanntermaßen zur Speicherung von Musik, Apps und Filmen. Für die Zukunft rechnen die Marktforscher damit, dass Apple nach wie vor einen enormen Bedarf nach den Chips haben wird. So wird vermutet, dass Apple seinen Vorsprung auch Hewlett-Packard im Jahr 2011 sogar ausbauen wird. Denn während die PC-Verkäufe aktuell schwächeln, sind Smartphones und Tablets in wie nie zuvor.

So hatte Apple bei der Keynote zur Eröffnung der WWDC 2011 beispielsweise erklärt, in den vergangenen 14 Monaten weltweit insgesamt 25 Millionen iPads ausgeliefert zu haben. Allein im ersten Quartal dieses Jahres hat Apple zudem 18,7 Millionen iPhones verkauft. Da die Kalifornier ihre Produktpalette in naher Zukunft mit dem iPad 3 und dem iPhone 5 erweitern werden, dürfte die Nachfrage nach Halbleitern sogar noch wachsen. Nach Einschätzung von iSuppli werden in diesem Jahr von Apple Chips im Wert von bis zu 23 Milliarden US-Dollar gekauft.

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