Neue Richtlinien für Apples App Store

Am Rande der zahlreichen Neuvorstellungen zum Auftakt der WWDC 2011 wurde auch bekannt, dass es künftig neue Richtlinien für den App Store gibt. Auch wenn sich die Apple-Fans natürlich zunächst vor allem auf die vielen Informationen in Sachen iOS 5, iCloud und Mac OS X Lion stürzten, so sind auch die neuen Richtlinien in Sachen App Store von Apple recht interessant – auch wenn schon manch ein Kritiker davon spricht, dass das Verfahren zur Prüfung von Apps vor der möglichen Aufnahme im App Store nach wie vor nicht sonderlich transparent ist.

Bisher fanden bekanntermaßen Anwendungen aus dem Bereich der Pornografie oder Apps, die einen nachgeladenen Programmcode ausführten, keine Aufnahme in den App Store. Neben diesen Verboten gibt es nun einige weitere Punkte, die das Aufnehmen verhindern. Dabei gibt es nun eine verschärfte Richtline für die Programmierer in Sachen Geo-Lokalisierung. Denn Apple selbst musste für eine schnelle Behebung sorgen, nachdem eine fehlerhafte Geo-Lokalisierung beim mobilen Betriebssystem iOS für Aufruhr gesorgt hatte. Diese Lokalisierung darf nun nämlich von Apps nur noch verwendet werden, wenn eine App dies tatsächlich auch benötigt, um einwandfrei zu funktionieren. Darüber hinaus werden von nun auch Apps verboten, die über Polizei-Alkoholkontrollen informieren, die geheim sind. Ebenso gilt dies nach Kritik von Behörden in den USA für andere Apps, die eine Förderung des Fahrens unter Alkoholeinfluss aufweisen.

Mit den neuen Richtlinien dürfte Apple dafür sorgen, dass es noch mehr Apps gibt, die den Weg nicht in den App Store finden, in dem gegenwärtig gut eine halbe Million Anwendungen für iPad und iPhone verfügbar sind.

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